:: LAG Jungen- und Männerarbeit Thüringen e.V.

Die Fachgruppe Jungenarbeit in Thüringen

Jungen auf ihrem Weg begleiten
Jungen sind auf dem Weg. Sie suchen nach ihrer Identität als werdender Mann, zu Hause, unter Freunden, in der Schule und später im Berufsalltag, als Partner, Vater, Freund. Auf ihrer Suche setzen sie sich mit den herrschenden Vorstellungen, Mustern und Rollenbildern auseinander, mit Klischees und Notwendigkeiten, in den Medien, in Schule, Freizeit und in der Arbeitsgesellschaft, vor allem aber mit den realen Männern und mit den Männerbildern der realen Frauen, die sie begleiten: Eltern, Lehrer, Erzieher.

Die Fachgruppe Jungenarbeit in Thüringen will diese Suchbewegung von Jungen und jungen Männer, ihr Sich-Einfinden in ihre geschlechtliche Realität, unterstützen und fördern.

Die Thüringer Fachgruppe Jungenarbeit auf ihrer Klausur 2010

Wir befähigen Jungen und junge Männer von 0-27 Jahre (laut KJHG, SGB VIII) nach Maßgabe unserer Möglichkeiten, ihre Handlungsspielräume zu erweitern und machen ihnen Mut zu neuen Erfahrungen.

Jungen haben Potentiale
Wir vertreten einen ressourcenorientierten Ansatz in der Jungenarbeit. Es gilt, die positiven Potentiale von Jungen zu entwickeln, ihre Kreativität und Lebensfreude zu fördern, ihnen zu einer starken Persönlichkeit zu verhelfen, damit sie ihren Platz als Mann im Leben finden können. Dazu zählt auch, dass Jungen Grenzen erfahren müssen, ihre eigenen Grenzen, die der Mitwelt und die der Gesellschaft als Ganzes.

Jungenarbeit als Beziehungsarbeit
Jungenarbeit ist (sozial)pädagogische Arbeit von Männern mit Jungengruppen. Für uns gilt dabei folgendes:

  • Vertrauen schaffen, in Beziehung kommen, in Kontakt gehen, den Jungen zuhören,
  • Angebote machen, die entwicklungsspezifische Themen der Jungen aufgreifen,
  • die Potenziale der Jungen wertschätzen,
  • sich auseinandersetzen, Vorbild geben, Grenzen setzen,
  • Selbstständigkeit und Selbstfürsorge erhöhen,
  • Impulse für notwendige bzw. hilfreiche Veränderungen geben.

Dazu ist es notwendig, die eigene Haltung als Pädagoge und Mann regelmäßig zu überprüfen. Fachliche Selbstreflexion und Vergewisserung des gemeinsamen Weges als Jungenarbeiter sind unabdingbar.



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