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„Fleisch ist sein Gemüse!“

Methodische Ansätze, um mit Jungen gesunde Lebensführung und das männliche Risikoverhalten zu thematisieren
Praxistag für Fachkräfte der Jugendhilfe

Jungen haben aufgrund ihres singulären X-Chromosoms eine schlechtere genetische Aus-stattung, da ihnen das „Ersatzrad“ fehlt. Jedoch ist dieser Umstand weit weniger dramatisch, als es zunächst erscheint. Als weitaus größeres Gesundheitsrisiko wirkt der ständige Druck (traditionelle) „Männlichkeitsanforderungen“ er-füllen zu müssen. Jungen werden eher für ihre Ärzteabstinenz anerkannt als für eine lük-kenlose Prophylaxe und sie hören schon sehr früh den Satz: „Ein echter Indianer kennt keinen Schmerz!“

Mit Erscheinen des ersten „Männergesundheitsberichtes“ vor vier Jahren ist die Not-wendigkeit einer jungenspezifischen Präven-tionsarbeit offenkundig geworden. Der Fachtag befasst sich mit den Ursachen, den Risiken und den Lebenslagen von Jungen und vermittelt den Fachkräften der Jugendhilfe einen inter-disziplinären basalen Einblick in ihre Lebens-situation.
Es werden Methoden vorgestellt und ausprobiert, die das Selbstwertgefühl der Jungen stärken, Alternativen anbieten und Motivationsstrategien zur Gewichtsreduzierung diskutiert.

Matthias Scheibe, Heiko Höttermann, Sven Ramdohr

Flyer Jungengesundheit 05112014.pdf



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